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V i e r S c h i f f e - e i n V e r e i n 25 Jahre "Clipper" Deutsches Jugendwerk zur See e.V. |
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| Alle guten Geschichten beginnen mit "Es war einmal..." | |||
| Kapitän Hans Engel erinnert sich an die Anfänge von Clipper und berichtet: | |||
| Die Gründung von Clipper | |||
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Die erste Saison 1973 |
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| Charakterisierung des Vereins "Clipper DJzS e.V." | |||
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Alle guten Geschichten beginnen mit "Es war einmal..." Auch die Geschichte des Vereins - Clipper DJzS e.V. Mit Sicherheit. Also: Es war einmal im Jahre 1972, da nahm die "Seute Deern" an der STA-Regatta Cowes - Malmö über Skagen teil, an Bord sechs Kapitäne mit dem Patent A 6 nebst Crew. Nach der Teilnahme an der Operation Sail 72 in Kiel lag das Schiff wieder längsseits des Schulschiffes "Deutschland" in Bremen. Wie kam es dazu?
Begleiten Sie mich hierzu auf einen Ausflug in die Vergangenheit. Mitte der fünfziger Jahre formierte sich
unter der Federführung von Herrn Dr. Otto Wachs, eines Vorstandsmitgliedes der HAPAG eine Gruppe von 40
deutschen Reedereien, um eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit dem Namen "Pamir und
Passat" zu gründen. Neben den Stiftungsreedereien erbrachte vor allem die Deutsche Mobil-Oil, vertreten
durch den Generaldirektor Hans-Heinrich Matthiessen das zehnfache der satzungsgemäßen Einlage. Die
Stiftung sollte beide Schiffe ankaufen, was auch nach der Gründung der Stiftung geschah. "Pamir" und
"Passat" waren beide zu Segelschulschiffen umgebaut worden und sollten zur Ausbildung des seemännischen
Nachwuchses eingesetzt werden. Seit 1956 machten beide Schiffe regelmäßige und erfolgreiche
Ausbildungsreisen - bis zu jenem denkwürdigen 21. September 1957, an dem die "Pamir" im Orkan verloren
ging.Der negative Druck der öffentlichen Meinung machte sich bemerkbar. Die Idee der Ausbildung des seemännischen Nachwuchses auf großen Segelschiffen war nicht mehr vermittelbar. In der Folgezeit verkleinerte sich die Stiftung. Sie verkaufte die "Passat", die restauriert heute in Travemünde zu besichtigen ist. Vom Erlös wurde gemeinsam mit dem "Deutschen-Schulschiff-Verein" Ende 1963 die "Noona Dan", eine 36m lange Gaffelketsch aus Dänemark gekauft, die umgebaut wurde und seitdem "Seute Deern" heißt. Der zweite Eigner der "Seuten Deern" ist der "Deutsche-Schulschiff-Verein". Er hat seinen Sitz in Oldenburg. Seine Tradition begründet sich in der seemännischen Ausbildung der Landeskinder. Sie sollen beruflich unterstützt werden. So hatte der Schulschiff-Verein in der Vergangenheit bereits einige Ausbildungsschiffe bereedert, so die "Großherzogin Auguste", die "Großherzogin Elisabeth" oder die "Prinz Eitel Friedrich". Seit 1963 kam die "Seute Deern" hinzu. Auch ihr Heimathafen ist traditionell Oldenburg, da der Schulschiff-Verein die Bereederung übernahm. Die Stiftung "Pamir und Passat" änderte fast gleichzeitig im Sommer 1964 ihren Namen in: "Stiftung für Ausbildungsschiffe". So paßte sie sich den tatsächlichen Gegebenheiten an. Der traurige Verlust der "Pamir" brachte eine Änderung der Besetzungsordnung: Segelfahrzeit war nun keine Voraussetzung mehr für den Erwerb eines nautischen Patentes. Aber die an sich gute Idee der Ausbidung an Bord eines Segelschiffes sollte fortgeführt werden.
Beide Eigner boten das Schiff den Seefahrtschulen und Hochschulen für Nautik zur Durchführung von
Wochenreisen an. Die seemännische Ausbildung konnte so vervollständigt und abgerundet werden. Nach
zwei Jahren ließ aus Kostengründen das Interesse an solchen Reisen nach.Daraufhin charterte Kapitän Lohmnitz die "Seute Deern" für den Norddeutschen Lloyd, und zwar für die reedereiinterne Ausbildung. In den folgenden zwei Jahren absolvierte das Schiff erfolgreich seine Ausbildungsreisen. Dann ging das Programm bedingt durch die Ausbildungsreform in der seemännischen Ausbildung, zu Ende und die "Seute Deern" lag von 1968 bis zum Frühjahr 1972 längsseits des Schulschiffes "Deutschland" in Bremen. Im Jahr 1971 erfolgte die Gründung eines "Club Seefahrt zu Bremen". Sein einziger Zweck: den Geschäftsführer des Schulschiffvereines davon zu überzeugen, daß die "Seute Deern" wieder in Fahrt zu bringen sei. Treibende Kräfte waren damals die Herren Ohlf, von Gadow und Neemann. Durch einen gegründeten Verein im Rücken hofften sie auf stärkere Überzeugungskraft. Und es gelang! Das Schiff ging erneut in Fahrt. Im Jahr 1971 fand die erste und einzige Reise jenes Vereines statt wenn man so will - eines Vorläufers von "Clipper". Sie war so erfolgreich, daß man sich beim Einlaufen in die Kaiserschleuse in Bremerhaven den Klüverbaum abfuhr. Man kann sich denken, daß zunächst mit weiteren Fahrten Schluß war. Der Verein "Club Seefahrt zu Bremen" verschwand wieder in der Versenkung. Doch im Jahr 1972 gab es Bestrebungen die "Seute Deern" als Segler der deutschen Handelsmarine an der Windjammerregatta "Cowes - Malmö" und an der Parade zur Olympiade 72 in Kiel teilnehmen zulassen. Die positive Resonanz und die erfolgreiche Teilnahme an der Operation Sail 72 führten ganz logisch zu dem Gedanken, ein solches Projekt auch zukünftig weiterzuführen. |
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(Die Fotos dieser Seite wurden am 1. Mai 1998 bei der 25 Jahr Feier von Clipper in Hamburg-Harburg aufgenommen.) |
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