second mate
11.03.2006, 16:56
Wolfgang Bühling: Buchbesprechung im Clipperforum
Liebe Clipperianer,
Tempora mutantur, zu deutsch: Times they are a-changing. Kurz nach Gründung der Vereinszeitung anno domini 1985 trat ich an unsere Marina Huber, welche damals die "Gelbe Post" am Küchentisch erstellte, heran und schlug vor, auch Besprechungen maritimer Bücher zu veröffentlichen. Marina nahm die Anregung interessiert auf. Dies war die Geburtsstunde der Rubrik Rezensionen im Vereinsblatt und auch nachdem Frau Huber die Redaktion in andere Hände gegeben hatte, wurde dieses Kind gehätschelt und langsam erwachsen. In der Folge ergab sich, unter anderen, mit den Ehepaaren Hahlbrock und Radebold, sowie mit Uwe Heidenreich in ganz selbstverständlicher Weise eine Arbeitsplattform, auf der die Rubrik kontinuierlich weitergeführt werden konnte. Eine besonders effiziente Zusammenarbeit war schließlich über zehn Ausgaben hinweg mit Thorsten Tietjen möglich, drei Titel konnten pro Ausgabe den interessierten Lesern nahegebracht werden.
Über ein dreiviertel Jahr habe ich nun erfolglos versucht, mit der neuen Redaktion wenigstens den kleinsten gemeinsamen Nenner für eine Fortsetzung der Kooperation zu finden. Damit die an maritimer Literatur interessierten Clipperfreunde nicht auf ausführliche Referate verzichten müssen, möchte ich loser Folge Buchbesprechungen in das Clipperforum stellen, vor allem, wenn es sich um Titel aus der Feder von Clipperianern handelt, wie im vorliegenden Fall.
Beste Grüße Euer Wolfgang Bühling
Herbert Karting, Deutsche Schoner. Band V, - Der Bau eiserner und stählerner Schoner in Deutschland, Verlag Hauschild, Bremen 2005, 368 Seiten, Preis: Euro 64.00
Während die skandinavischen Holzschiffswerften, was den Bau von Küstenseglern anging, nur in Einzelfällen den Übergang vom Holz zu Eisen und Stahl mitvollziehen konnten, wurde in England und vor allem in Holland die Werftproduktion von vorneherein entschieden auf die neuen Werkstoffe abgestellt. Deutschland nahm hierbei unter den europäischen Ländern eine Mittelstellung ein. Herbert Karting hat die Entwicklung, die hier ab 1855 zunächst sehr zögerlich einsetzt, erst ab den 1890er Jahren mit den Stahlbauten richtigen Aufschwung bekommt und sich bis in die Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg erstreckt, kompetent und facettenreich nachgezeichnet. Neben berühmt gewordenen Serien, wie sie etwa nach dem Ersten Weltkrieg von der Krupp-Germania-Werft in Kiel abgeliefert wurden oder den legendären „Nobiskrugern“ aus Rendsburg, finden sich zahlreiche Raritäten von weniger bekannten Produktionsstätten zwischen Emden und Swinemünde.
Das vorrangige materielle Substrat der Arbeit besteht, wie in den voraufgegangenen Bänden der Reihe über hölzerne Schoner, in den so detailliert, wie es die Quellenlage erlaubt, gehaltenen Schiffsbiographien. Gleichzeitig greift die Darstellung übergeordnete Thematisierungen auf, von den der Übergang vom Eisen zum Stahl, das Phänomen der Motorisierung der Segelfahrzeuge nach dem Ersten Weltkrieg, die wirtschaftlichen Hintergründe von Groß- und Partenreedereien und das Alltagsleben der Seeleute beispielhaft angeführt werden sollen.
Die Domäne des frühen Eisen-Segelschiffbaus in Deutschland waren zunächst Dampfer mit Hilfsbesegelung und Segelschiffe mit Hilfsdampfmaschine. Der Autor versteht es, die Epoche des kombinierten Segel-Dampfantriebs, die sich bis zur Jahrhundertwende erstrecken sollte, lebendig und ihre Problematik in einem Vorspann deutlich werden zu lassen. Der erste reine Schoner, 1855 auf der Tischbeinwerft in Rostock entstanden, war zu seiner Zeit noch eine Rarität. Aber auch als in den 1860er Jahren die Reiherstiegwerft und später andere Schiffbauer in Flensburg, Vegesack und Hamburg sich dem neuen Material zum Schonerbau zuwenden, bleibt der Werkstoff Holz in der Konkurrenz beim Bau kleiner und mittlerer Einheiten führend und die Verwendung von Eisen die Ausnahme. Erst die Verfügbarkeit des gut verformbaren und gegenüber Eisen um ein Fünftel leichteren Siemens-Martin-Stahls sollte dies grundlegend ändern, wenn auch nicht ohne Zeitverzug, denn nicht vor den 1890er Jahren gewinnt der Bau von stählernen Schonern in Deutschland an Boden. Ab der Jahrhundertwende sind es dann nicht mehr nur die größeren Reedereien, welche solche Fahrzeuge in Auftrag geben, auch die Eignerkapitäne und Kleinreeder lassen sich von der neuen Bauweise mehr und mehr überzeugen.
Beim Stahlschonerbau waren die Werften an Elbe und Weser führend, so etwa die Firma Lühring in Hammelwarden deren ebenso schöne wie langlebige Produkte geradezu legendär wurden. Der Verfasser geht aber keineswegs nur auf die Vorzeigeobjekte ein, der besondere Wert der vorliegenden Arbeit liegt vielmehr gerade darin, daß auch die weniger bekannten Werften, die nicht selten nur einen einzigen Schoner vom Stapel ließen, gebührend gewürdigt werden.
Wurden nach der Jahrhundertwende noch zahlreiche motorlose Schoner gebaut, so fand der maschinelle Antrieb, zunächst in Form leistungsschwacher Glühkopfmotoren, nach anfänglicher Zurückhaltung der konservativ eingestellten maritimen Welt im Verlauf des Ersten Weltkriegs und vor allem danach sehr rasch Eingang in den Segelschiffsbau. Der Autor stellt dieses Phänomen knapp aber sehr plastisch, unter anderem mit einer hochinteressanten Übersicht über die 1916 gebräuchlichen Motoren deutscher, holländischer und vor allem aber auch dänischer Produktion dar. So kam es, auch in Deutschland, zu der auf den ersten Blick paradoxen Situation, daß es gerade der Motorantrieb war, welcher, im Gegensatz zu den Frachtseglern der großen Fahrt, die Historie des Baues und des Betriebs von Küstenseglern um einige Jahrzehnte verlängerte. Dieses Phänomen, sowie die Bedingungen des Versailler Vertrags führten unter Nutzung von Lagerbeständen an Marine-Schiffbaustahl zum Bau einer Serie von Motorschonern auf der Krupp-Germaniawerft in Kiel zwischen 1920 und 1922, darunter auch die „Vinnen-Schoner“, fünf Fünfmasttopsegelschoner von über 1800 BRT.
In der letzten Phase des Schonerbaus kam es zu einem weiteren historischen Paradoxon. Während die verbliebenen Holzschiffwerften, etwa in Dänemark, versuchten, vom antiquiert wirkenden Typus des Jachtschoners weg zu kommen, griff die Rendsburger Nobiskrugwerft für eine Serie von zwölf stählernen Einheiten ausgerechnet auf diesen, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Entwurf mit konvex gekrümmtem Steven und herzförmigem Spiegel zurück, dessen offizieller Name „Ich verdiene“ sich nicht so recht durchsetzen konnte, dessen volkstümliche Bezeichnung „Nobiskruger“ aber jedem Insider an der Küste ein wissendes Lächeln entlockt. Dieses erfolgreiche und wirtschaftliche Baumuster leitete aber dann auch schon den Schwanengesang der Küstensegler ein. Das allerletzte Kapitel schrieben einige Motorschoner mit Hilfsbesegelung, der letzte davon MARIE SCHWINGE, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut und schon mehr an ein modernes Kümo gemahnend denn an ein Segelschiff.
Der Brückenschlag zur Vergangenheit erhält in diesem Reihentitel eine ganz besondere Note: Im Gegensatz zu den praktisch vollständig verschwundenen hölzernen deutschen Schonern erwiesen sich nicht wenige der hier gelisteten Schiffe als äußerst zählebig und existierten bis vor wenigen Jahren oder sogar heute noch, freilich nach einer Umnutzung, zumeist zum Charterschiff. Beispielsweise die Brigantine EYE OF THE WIND, 1911 bei Lühring als FRIEDRICH zu Wasser gelassen und in den letzten Jahrzehnten durch Segelreisen um dem Globus bekannt geworden. Oder LANDKIRCHEN, ein weiterer Lühring-Schoner, in den siebziger Jahren im Küstenklatsch bestens bekannt und schließlich , wenn auch wenig glücklich, zum Chartersegler umgebaut und lange im Einsatz, bevor er 1999 auf See verloren ging. Eine ungewöhnliche Verwendung fand auf ihre alten Tage MARY, 1920 bei der Krupp-Germania-Werft gebaut, liegt sie heute als schwimmendes Walfangmuseum CARTHAGINIAN II in Honolulu.
Der Band bietet eine kaum auszuschöpfende Fülle an Dokumentation in Text und Abbildungen, letztere in gewohnter Karting-Qualität vorbildlich kommentiert und vom Verlag Hauschild meisterhaft reproduziert. Eine große Anzahl der historischen Fotodokumente stammt aus bisher unveröffentlichtem Privatbesitz. Mehrere Register ermöglichen den schnellen Zugriff zu gezielter Information. Zum Fazit fällt einem der bekannte angelsächsische Slogan ein: Wenn Sie dieses Jahr nur ein Buch zu kaufen gedenken, kaufen Sie dieses!
Wolfgang Bühling
Liebe Clipperianer,
Tempora mutantur, zu deutsch: Times they are a-changing. Kurz nach Gründung der Vereinszeitung anno domini 1985 trat ich an unsere Marina Huber, welche damals die "Gelbe Post" am Küchentisch erstellte, heran und schlug vor, auch Besprechungen maritimer Bücher zu veröffentlichen. Marina nahm die Anregung interessiert auf. Dies war die Geburtsstunde der Rubrik Rezensionen im Vereinsblatt und auch nachdem Frau Huber die Redaktion in andere Hände gegeben hatte, wurde dieses Kind gehätschelt und langsam erwachsen. In der Folge ergab sich, unter anderen, mit den Ehepaaren Hahlbrock und Radebold, sowie mit Uwe Heidenreich in ganz selbstverständlicher Weise eine Arbeitsplattform, auf der die Rubrik kontinuierlich weitergeführt werden konnte. Eine besonders effiziente Zusammenarbeit war schließlich über zehn Ausgaben hinweg mit Thorsten Tietjen möglich, drei Titel konnten pro Ausgabe den interessierten Lesern nahegebracht werden.
Über ein dreiviertel Jahr habe ich nun erfolglos versucht, mit der neuen Redaktion wenigstens den kleinsten gemeinsamen Nenner für eine Fortsetzung der Kooperation zu finden. Damit die an maritimer Literatur interessierten Clipperfreunde nicht auf ausführliche Referate verzichten müssen, möchte ich loser Folge Buchbesprechungen in das Clipperforum stellen, vor allem, wenn es sich um Titel aus der Feder von Clipperianern handelt, wie im vorliegenden Fall.
Beste Grüße Euer Wolfgang Bühling
Herbert Karting, Deutsche Schoner. Band V, - Der Bau eiserner und stählerner Schoner in Deutschland, Verlag Hauschild, Bremen 2005, 368 Seiten, Preis: Euro 64.00
Während die skandinavischen Holzschiffswerften, was den Bau von Küstenseglern anging, nur in Einzelfällen den Übergang vom Holz zu Eisen und Stahl mitvollziehen konnten, wurde in England und vor allem in Holland die Werftproduktion von vorneherein entschieden auf die neuen Werkstoffe abgestellt. Deutschland nahm hierbei unter den europäischen Ländern eine Mittelstellung ein. Herbert Karting hat die Entwicklung, die hier ab 1855 zunächst sehr zögerlich einsetzt, erst ab den 1890er Jahren mit den Stahlbauten richtigen Aufschwung bekommt und sich bis in die Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg erstreckt, kompetent und facettenreich nachgezeichnet. Neben berühmt gewordenen Serien, wie sie etwa nach dem Ersten Weltkrieg von der Krupp-Germania-Werft in Kiel abgeliefert wurden oder den legendären „Nobiskrugern“ aus Rendsburg, finden sich zahlreiche Raritäten von weniger bekannten Produktionsstätten zwischen Emden und Swinemünde.
Das vorrangige materielle Substrat der Arbeit besteht, wie in den voraufgegangenen Bänden der Reihe über hölzerne Schoner, in den so detailliert, wie es die Quellenlage erlaubt, gehaltenen Schiffsbiographien. Gleichzeitig greift die Darstellung übergeordnete Thematisierungen auf, von den der Übergang vom Eisen zum Stahl, das Phänomen der Motorisierung der Segelfahrzeuge nach dem Ersten Weltkrieg, die wirtschaftlichen Hintergründe von Groß- und Partenreedereien und das Alltagsleben der Seeleute beispielhaft angeführt werden sollen.
Die Domäne des frühen Eisen-Segelschiffbaus in Deutschland waren zunächst Dampfer mit Hilfsbesegelung und Segelschiffe mit Hilfsdampfmaschine. Der Autor versteht es, die Epoche des kombinierten Segel-Dampfantriebs, die sich bis zur Jahrhundertwende erstrecken sollte, lebendig und ihre Problematik in einem Vorspann deutlich werden zu lassen. Der erste reine Schoner, 1855 auf der Tischbeinwerft in Rostock entstanden, war zu seiner Zeit noch eine Rarität. Aber auch als in den 1860er Jahren die Reiherstiegwerft und später andere Schiffbauer in Flensburg, Vegesack und Hamburg sich dem neuen Material zum Schonerbau zuwenden, bleibt der Werkstoff Holz in der Konkurrenz beim Bau kleiner und mittlerer Einheiten führend und die Verwendung von Eisen die Ausnahme. Erst die Verfügbarkeit des gut verformbaren und gegenüber Eisen um ein Fünftel leichteren Siemens-Martin-Stahls sollte dies grundlegend ändern, wenn auch nicht ohne Zeitverzug, denn nicht vor den 1890er Jahren gewinnt der Bau von stählernen Schonern in Deutschland an Boden. Ab der Jahrhundertwende sind es dann nicht mehr nur die größeren Reedereien, welche solche Fahrzeuge in Auftrag geben, auch die Eignerkapitäne und Kleinreeder lassen sich von der neuen Bauweise mehr und mehr überzeugen.
Beim Stahlschonerbau waren die Werften an Elbe und Weser führend, so etwa die Firma Lühring in Hammelwarden deren ebenso schöne wie langlebige Produkte geradezu legendär wurden. Der Verfasser geht aber keineswegs nur auf die Vorzeigeobjekte ein, der besondere Wert der vorliegenden Arbeit liegt vielmehr gerade darin, daß auch die weniger bekannten Werften, die nicht selten nur einen einzigen Schoner vom Stapel ließen, gebührend gewürdigt werden.
Wurden nach der Jahrhundertwende noch zahlreiche motorlose Schoner gebaut, so fand der maschinelle Antrieb, zunächst in Form leistungsschwacher Glühkopfmotoren, nach anfänglicher Zurückhaltung der konservativ eingestellten maritimen Welt im Verlauf des Ersten Weltkriegs und vor allem danach sehr rasch Eingang in den Segelschiffsbau. Der Autor stellt dieses Phänomen knapp aber sehr plastisch, unter anderem mit einer hochinteressanten Übersicht über die 1916 gebräuchlichen Motoren deutscher, holländischer und vor allem aber auch dänischer Produktion dar. So kam es, auch in Deutschland, zu der auf den ersten Blick paradoxen Situation, daß es gerade der Motorantrieb war, welcher, im Gegensatz zu den Frachtseglern der großen Fahrt, die Historie des Baues und des Betriebs von Küstenseglern um einige Jahrzehnte verlängerte. Dieses Phänomen, sowie die Bedingungen des Versailler Vertrags führten unter Nutzung von Lagerbeständen an Marine-Schiffbaustahl zum Bau einer Serie von Motorschonern auf der Krupp-Germaniawerft in Kiel zwischen 1920 und 1922, darunter auch die „Vinnen-Schoner“, fünf Fünfmasttopsegelschoner von über 1800 BRT.
In der letzten Phase des Schonerbaus kam es zu einem weiteren historischen Paradoxon. Während die verbliebenen Holzschiffwerften, etwa in Dänemark, versuchten, vom antiquiert wirkenden Typus des Jachtschoners weg zu kommen, griff die Rendsburger Nobiskrugwerft für eine Serie von zwölf stählernen Einheiten ausgerechnet auf diesen, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Entwurf mit konvex gekrümmtem Steven und herzförmigem Spiegel zurück, dessen offizieller Name „Ich verdiene“ sich nicht so recht durchsetzen konnte, dessen volkstümliche Bezeichnung „Nobiskruger“ aber jedem Insider an der Küste ein wissendes Lächeln entlockt. Dieses erfolgreiche und wirtschaftliche Baumuster leitete aber dann auch schon den Schwanengesang der Küstensegler ein. Das allerletzte Kapitel schrieben einige Motorschoner mit Hilfsbesegelung, der letzte davon MARIE SCHWINGE, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut und schon mehr an ein modernes Kümo gemahnend denn an ein Segelschiff.
Der Brückenschlag zur Vergangenheit erhält in diesem Reihentitel eine ganz besondere Note: Im Gegensatz zu den praktisch vollständig verschwundenen hölzernen deutschen Schonern erwiesen sich nicht wenige der hier gelisteten Schiffe als äußerst zählebig und existierten bis vor wenigen Jahren oder sogar heute noch, freilich nach einer Umnutzung, zumeist zum Charterschiff. Beispielsweise die Brigantine EYE OF THE WIND, 1911 bei Lühring als FRIEDRICH zu Wasser gelassen und in den letzten Jahrzehnten durch Segelreisen um dem Globus bekannt geworden. Oder LANDKIRCHEN, ein weiterer Lühring-Schoner, in den siebziger Jahren im Küstenklatsch bestens bekannt und schließlich , wenn auch wenig glücklich, zum Chartersegler umgebaut und lange im Einsatz, bevor er 1999 auf See verloren ging. Eine ungewöhnliche Verwendung fand auf ihre alten Tage MARY, 1920 bei der Krupp-Germania-Werft gebaut, liegt sie heute als schwimmendes Walfangmuseum CARTHAGINIAN II in Honolulu.
Der Band bietet eine kaum auszuschöpfende Fülle an Dokumentation in Text und Abbildungen, letztere in gewohnter Karting-Qualität vorbildlich kommentiert und vom Verlag Hauschild meisterhaft reproduziert. Eine große Anzahl der historischen Fotodokumente stammt aus bisher unveröffentlichtem Privatbesitz. Mehrere Register ermöglichen den schnellen Zugriff zu gezielter Information. Zum Fazit fällt einem der bekannte angelsächsische Slogan ein: Wenn Sie dieses Jahr nur ein Buch zu kaufen gedenken, kaufen Sie dieses!
Wolfgang Bühling