Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schiffe, das Faszinierendste was der Mensch je erfunden hat
Norbert Damm
26.10.2006, 15:25
Folgendes Zitat von Peter Tamm fand ich in der Yacht:
"Das Schiff ist das Faszinierendste, was der Mensch je erfunden hat. Jedes ist ein Mikrokosmos an sich und hat alles, was es auf dieser Erde gibt, in sich vereint. Gleichzeitig bekommen die Menschen dort, das gilt für kleine Segelboote wie für Containerriesen, Respekt und Demut vor der Natur. Sie lernen: Der Mensch ist entbehrlich, die Natur nicht. Solche Erkenntnis erzieht. Ich halte Segeln nach wie vor für eine der wichtigsten Erziehungsmöglichkeiten. Man lernt, das man aufeinander angewiesen ist - aber auch, das man jemanden braucht der das Kommando hat. Man müsste einmal einen Staat gründen, der nur aus Seeleuten besteht - er würde hervorragend funktionieren."
second mate
29.10.2006, 18:39
Schiffe sind faszinierend!
Und ein besonders faszinierendes Exemplar kann man seit kurzem in Svendborg besichtigen.
Second mate
truescot
04.11.2006, 01:45
Man müsste einmal einen Staat gründen, der nur aus Seeleuten besteht - er würde hervorragend funktionieren.
Sicher gäbe es keine endlosen Diskusionen mehr, wenn man nach dem Prinzip "Der Alte hat immer Recht und das letzte Wort!" gehen würde, das würde einige Dinge bestimmt schneller lösen, als das heutzutage manchmal der Fall ist. Allerdings grenzt so ein Prinzip ja schon stark an die eher negativ behaftete Diktatur, weshalb ich nicht ganz dafür wäre. Man müsste stattdessen ein "Zwischending" finden - zwischen Leuten, die bereit sind, eine Entscheidung wenn sie tragbar ist, auch mal ohne viele Einwände zu akzeptieren, und der Möglichkeit, bei einer zweifelhaften Entscheidung des "Alten" als Staatsführer auch einschreiten zu können und zu dürfen!
um einer Exkommunikation vorzubeugen: gelöscht!
second mate
09.11.2006, 19:53
Sachdienlicher Hinweis zu unserem Clipper-Präsidiums-Mitglied Professor Peter Tamm :
Zitat:
Peter Tamm, Jahrgang 1928, schlug die Offizierslaufbahn bei der Marine ein und war bei Kriegsende Seekadett. Sein Aufstieg im Springer-Verlag begann 1948 in der Schifffahrtsredaktion des Hamburger Abendblatts. Von 1968 bis 1991 stand er an der Spitze des Konzerns. 2002 verlieh ihm der Hamburger Senat den Ehrentitel Professor.
Zitatende
Für mehr Information solltet Ihr unter Peter Tamm mal googeln, echt spannend und aufschlußreich!
second mate
günther_bendt
19.11.2006, 17:42
Hallo Calle,
ich fand Deinen Beitrag in Ordnung und kann daher nicht nachvollziehen, warum Du ihn gelöscht hast.
Wenn man im Forum eine "Exkommunikation" fürchten müsste, wenn man darin über eigene negative Erfahrungen berichtet, dann würde sich das Forum nicht mehr wirklich als Medium zum Informations- und Erfahrungsaustausch eignen.
Es gibt in jedem Feld Hornochsen, auch in der christlichen Seefahrt. Meutereien und Desertationen sind häufig gewesen und sie sind ein Zeichen dafür, dass es auf Schiffen längst nicht immer so angenehm zuging und die Qualität der Zusammenarbeit und des Verantwortungsgefühls nicht immer so hoch entwickelt war, wie man das heute als Freizeitsegler manchmal erfahren kann. Dem Meer war es immer egal, wer oder was auf ihm herumschwimmt.
Wenn man bei Clipper Positives erlebt, liegt das an den Leuten, die das Postive ermöglichen, und nicht daran, dass diese Leute Seeleute sind.
Beste Grüße,
Günther
vBulletin® v3.7.0, Copyright ©2000-2008, Jelsoft Enterprises Ltd.