Das ist CLIPPER

CLIPPER ist 1973 von einer Gruppe Segelenthusiasten als Verein gegründet worden. Die Juristen, Schiffsoffiziere und Kaufleute wollten Jugendlichen und anderen Segelbegeisterten traditionelle Segelschifffahrt nahe bringen. Daher stammt die Abkürzung DJS – Deutsches Jugendwerk zur See. Damit wurde das Verständnis für die Seefahrt und das alte Handwerk weitergegeben und wird es heute noch.

Vier Segelschiffe fahren unter der CLIPPER-Flagge: „Albatros“, „Amphitrite“, „Johann Smidt“ und „Seute Deern“. Sie sind nach den neuesten Sicherheitsvorschriften mit modernen Navigationsgeräten ausgerüstet und ihre Maschinenanlagen stellen die Strom- und Wasserversorgung sowie den Betrieb der Heizungsanlage sicher. An Bord gibt es gemütliche Aufenthaltsräume, die notwendigen sanitären Anlagen und je Schiff etwa 30 Schlafplätze in Kojen.

Die gesamte Arbeit für den Verein wird ehrenamtlich verrichtet!
Freiwillige Helfer sorgen für die Organisation und die Instandhaltung der Schiffe. Auch die Schiffsführungen, zu denen viele aktive Berufsseeleute zählen, setzen ihren Urlaub daran, CLIPPER Wind in die Vereinssegel blasen zu lassen.
Daneben ist CLIPPER auf Spenden und die jährlichen Beiträge der Vereinsmitglieder angewiesen. Nur so können Jugendliche zu erschwinglichen Kosten an den Segeltörns teilnehmen. Immerhin haben sich in über 30 Jahren mehr als 70.000 Menschen die Seeluft auf den Schiffen des Vereins um die Nase wehen lassen.

Von den ersten Frühjahrsbrisen bis zum Beginn der Winterstürme segeln die Schiffe hauptsächlich zwischen deutschen und skandinavischen Küsten. Bei Hafenmanövern, gelegentlich auch bei Flaute oder schwerem Wetter, kommt die Maschine zum Einsatz. Ansonsten bestimmt der Wind und seine Richtung den Verlauf des Törns, den niemand im Voraus bestimmen kann.
Und dauert der Winter einmal zu lange, wird die CLIPPER-Flagge auch in südlichen Gewässern, zum Beispiel im Bereich der Kanarischen Inseln, gezeigt.